H0 Modulanlage Oberpfalz

 

Der Bau der Modulanlage begann 1996.

Da wir 1996 noch kein Clubheim besaßen und wir uns bis dahin in einer Gaststätte trafen, aber trotzdem den Wunsch einer gemeinsamen Modellbahnanlage hatten, entschlossen wir uns zum Bau einer Vereinsmodulanlage.

Eine Modulanlage zu bauen hat viele Vorteile gegenüber einer Festanlage.

● Eine modulare Anlage bleibt mobil, sodass die einzelnen Module bei einer Ausstellung oder dergleichen einfach transportiert werden können.

● Man kann sich bei einer Modulanlage Schritt für Schritt voran arbeiten. Bei Modulen kann man ein Teilstück unabhängig von weiteren Teilstücken planen, bauen und bespielen. Das nächste Teilstück entsteht erst dann, wenn Bedarf, Geld beziehungsweise Platz da ist.

● Da bei den Modulen die Gleisübergänge und das Landschaftsprofil festgelegt bzw. genormt sind, können einzelne Module, aber auch ganze Gruppen nahezu beliebig kombiniert werden. Somit kann bei Ausstellungen und Messen die Anlage immer wieder neu zusammenstellt und den örtlichen und räumlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Beim Anlagenthema waren wir uns schnell einig. Unsere Modulanlage sollte zwar ohne konkretem Vorbild gebaut werden, in ihr sollte aber unsere Heimat, die östliche Oberpfalz mit ihren Hügeln, Seen und Wäldern nachempfunden sein. Schwieriger gestaltete sich die Entscheidung nach dem Gleissystem. Nach nicht enden wollenden Diskussionen einigten wir uns die Anlage derart zu konzipieren, dass Gleich- wie auch die Wechselstrom-Fans zu ihrem Recht kämen. Somit wurde auf allen Modulen das Märklin K-Gleis verbaut, da bei diesem Gleis die beiden Schienen keine elektrische Verbindung miteinander haben und mit etwas schaltungstechnischen Aufwand ein Wechselstrom- oder Gleichstrombetrieb möglich ist.

altModulnorm und eine Verdrahtung wurde vereinsintern festgelegt die jeder zu befolgen hatte. Wir einigten uns auf das System "Jörger". Jeder konnte nun sein „Modul“ zu Hause und seinem Kofferraum entsprechend bauen und das fertige Schmuckstück bei einem Vereinsabend präsentieren. Die erste Ausstellung im November 1996 mit bereits 24 fertiggestellten Modulen war für die Kleinstadt Roding eine kleine Sensation.

 

Unsere (größtmöglich aufbaubare) Modulanlage besteht mittlerweile aus 44 Modulen und erreicht eine Länge von ca. 55 Metern. Den Anfang bildet ein 7-gleisiger Aufstellbahnhof, die anderen Wenden sind nur eingleisig ausgeführt. Ein 5-gleisiger Durchgangsbahnhof, verschiedene Haltepunkte und Abzweigstellen sorgen für abwechslungsreichen Betrieb. Bei unserer Modulanlage wird digital gefahren und analog geschaltet. Sie wurde wegen ihrer Länge in verschiedene „Boosterabschnitte“ unterteilt. Es besteht die Möglichkeit die Anlage mit Gleich oder Wechselstrom zu betreiben. Beim Aufstellbahnhof schaffen es mehrpolige Federkontakttaster mit nur einem Tastendruck die vom „Aufsichtsbeamten“ gewählte Fahrstraße zu schalten. Gefahren wird auf „Sicht“, ein Automatikbetrieb wurde (bisher) nicht vorgesehen, denn das Betriebspersonal will ja schließlich „Eisenbahn“ spielen.

Wir haben unsere Modulanlage bereits auf vielen Ausstellungen präsentieren können u.a. auf der Intermodellbau in Dortmund und auf der Consumenta in Nürnberg. Regelmäßig wird sie auf unserer eigenen Modellbahnausstellung in der Dreifachturnhalle der Stadt Roding aufgebaut. Diese Ausstellung wird alle 2 Jahre von unserem Verein durchgeführt und findet wieder 2018 statt.

Termin: 17. - 18. November 2018

Ort: Roding, Dreifachturnhalle, Adolf-Kolping-Str. 15

 

 

Konzept

Baugröße: H0

Epoche III - IV

2-gleisige Hauptstrecke mit 2-gleisigen Abzweig

transportfähig um Anlage auf Ausstellungen präsentieren zu können

Anlagenausgangspunkt ist der 7-gleisige Aufstellbahnhof (für 7 Züge)

abwechslungsreicher Fahrbetrieb wie im Vorbild

durch Verwendung des Märklin K-Gleises ist Wechsel- oder Gleichstrombetrieb möglich

manuelle oder PC-gestützte Anlagensteuerung möglich

 

 

Technik

Modulnorm "System Jörger - Südmodul"

Roco Z21-Zentrale, Littfinski-Booster

Uhlenbrock Gleisbelegtmelder (LocoNet-Bus)

Gleismaterial: Märklin K-Gleis

digitales Fahren und Schalten

Anlagensteuerung via PC (Traincontroller Gold)

Anlagensteuerung manuell (Roco Multimaus und Smartphone)

 

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